Finanzbildung hautnah: Zum vierten Mal an der Frankfurter Börse
Bereits zum vierten Mal in Folge hat die Max Stillger Stiftung gemeinsam mit dem Kapitalmarktkurs der Peter-Paul-Cahensly Schule Limburg die Frankfurter Börse besucht. Was inzwischen fast schon Tradition ist, bleibt jedes Jahr aufs Neue ein echtes Highlight für die Schülerinnen und Schüler.
Ein Blick hinter die Kulissen der Börse
Der Besuch an der Frankfurter Börse ist weit mehr als ein klassischer Ausflug. Hier wird Theorie plötzlich greifbar. Die Jugendlichen erleben vor Ort, wie Handel tatsächlich funktioniert, wie Kurse zustande kommen und welche Rolle Nachrichten, Erwartungen und Psychologie an den Märkten spielen.
Viele kennen Aktien, Indizes oder ETFs bisher nur aus dem Unterricht oder aus den Medien. Im Handelssaal zu stehen und die Abläufe live erklärt zu bekommen, verändert die Perspektive. Plötzlich geht es nicht mehr nur um Zahlen auf einem Bildschirm, sondern um echte Mechanismen, die Wirtschaft und Unternehmen weltweit beeinflussen.
Gerade in Zeiten, in denen finanzielle Bildung im Alltag immer wichtiger wird, ist dieser direkte Zugang unbezahlbar.
Austausch auf Augenhöhe bei Hauck Aufhäuser Lampe
Im Anschluss ging es weiter zur Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG. Dort erwartete der Kapitalmarktkurs ein abwechslungsreiches Programm mit drei Fachvorträgen rund um Kapitalmarkt und HR.
Matthias Fries, Thomas Trephol, Leiter Financial Markets, sowie Sophia Efremidou gaben praxisnahe Einblicke in ihre jeweiligen Tätigkeitsbereiche. Dabei wurde nicht nur erklärt, wie Finanzmärkte funktionieren, sondern auch, welche beruflichen Wege und Entwicklungsmöglichkeiten sich in einer Privatbank eröffnen.
Besonders wertvoll war der offene Austausch. Die Schülerinnen und Schüler konnten Fragen stellen, kritisch nachhaken und einen ehrlichen Eindruck vom Berufsalltag im Finanzsektor gewinnen. Themen wie Verantwortung, Risiko, Marktverständnis und Teamarbeit wurden ebenso beleuchtet wie moderne Personalstrukturen und Karrierewege im Finanzumfeld.
Warum uns solche Projekte so wichtig sind
Als Stiftung sehen wir es als unsere Aufgabe, junge Menschen frühzeitig an wirtschaftliche Zusammenhänge heranzuführen. Finanzielle Bildung ist keine Randkompetenz mehr, sondern eine zentrale Grundlage für selbstbestimmtes Handeln.
Wer versteht, wie Kapitalmärkte funktionieren, kann Risiken besser einschätzen, Chancen bewusster nutzen und langfristig fundierte Entscheidungen treffen – sei es im privaten Vermögensaufbau oder im unternehmerischen Kontext.
Der Besuch an der Börse und bei einer renommierten Privatbank verbindet schulisches Wissen mit realer Praxis. Genau dieser Brückenschlag ist es, der nachhaltiges Lernen ermöglicht – auch für unser Börsenspiel mit den Schülerinnen und Schüler.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für die Zeit, die Offenheit und die spannenden Einblicke.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal in Frankfurt.
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