Ausschüttung 2026
Es war uns eine Ehre – und wie immer eine große Freude: Die Max Stillger Stiftung hat am Mittwochabend (22. April) bei der inzwischen schon traditionellen „Spendenfeier“ im vollbesetzten Limburger „Funkerheim“ mehr als 50.000 Euro ausgeschüttet. Die Vertreter von 32 Vereinen, Feuerwehren, Institutionen und Gruppen aus der Region nahmen Schecks in Höhe von jeweils 1100 Euro entgegen; zwei Karnevalclubs bekamen je 1111 Euro. Hinzu kommen zahlreiche dreistellige Spenden an Vereine, die aus Platzgründen nicht eingeladen werden konnten.
Max Stillger Stiftung zeichnet spontan die Feuerwehr Runkel aus
Spontan ausgezeichnet wurde die Feuerwehr Runkel für ihren Einsatz beim Unglück in der Lederfabrik und Pelzgerberei. Über 3000 Euro freute sich Ortsvorsteher René Langrock, der zu den bei dem Einsatz verletzten Helfern zählt. Er gab den Dank an seine Kameraden aus Runkel und den anderen beteiligten Wehren weiter. „Ihr habt Euer Leben für andere Menschen riskiert, so wie es viele Feuerwehrleute häufig tun“, lobten Stillger und Landrat Michael Köberl unter starkem Applaus der Besucher. "Wir sind dankbar und stolz auf Euch."
Schecks und Pokale übergab unser Vorstandsvorsitzender Max Stillger gemeinsam mit verschiedenen Ehrengästen – darunter die beiden Landtagsabgeordneten Christian Wendel und Andreas Hofmeister sowie Kreisfußballwart Marcus Kasteleiner –, jeweils verbunden mit einem großen Lob für beispielhaftes Engagement.
Die Begünstigten:
Bürgerschaftliches Engagement, Feuerwehren und Rettungsdienste:
DRK-Kreisverband Limburg,
Dehrner Krebsnothilfe,
Tierschutzverein Limburg-Weilburg,
Förderverein Feuerwehr Limburg,
Vincenz TV,
Feuerwehr Bermbach.
Vereine aus Brechen:
FCA Niederbrechen,
TV Niederbrechen,
Concordia,
Kirmesburschen 26
Peez e.V. ,
Werschauer SV,
TTC Oberbrechen,
Jazzclub.
Fußballvereine:
TuS Dehrn,
TuS Eisenbach,
TuS Waldernbach,
RSV Dauborn,
TSV Heringen,
SV Hundsangen,
VfL Eschhofen,
FSV Hangenmeilingen,
Förderverein SV Gemünden.
Sportvereine:
RuF Heringen,
Schützenverein Hadamar,
Reit- und Fahrverein Elz,
TTF Oberzeuzheim,
Ski-Club Elz,
RuF Drommershausen.
Heimat- und Brauchtumspflege, Kunst und Kultur:
LCV Blaue Funker Limburg,
Karnevalsgesellschaft Hadamar,
Verschönerungsverein Dietkirchen,
Musikverein Langendernbach.
Helmut-Peuser-Ehrenpreis:
MGV Liederkranz Niederzeuzheim.
Außerdem wurden die Hermann-Klaus-Preise an erfolgreiche Juniorsportler und vorbildliche junge Ehrenämter sowie weitere Ehrenpreise verliehen.
Hermann-Klaus-Preise & Bernd-Hölzenbein-Gedächtnispreis
Juniorsportler Louisa Will (Limburger Club für Wassersport), Milo Weyand (TTC Staffel) und die U12-Hockeyspielerinnen des LHC (Mannschaft).
Junge Ehrenamtler: Polly Wahler (TV Weilburg) und Jonas Güth (TTC Elz).
Sonderpreise: Charlotte Bergmann (Rudern) und Nika Savchenko (Boxen); jeweils Deutsche Meister.
Bernd-Hölzenbein-Gedächtnispreis: David Arnolds (Eisbachtaler Sportfreunde).
Der 18-Jährige Torwart bekommt eine Prämie von 1000 Euro, die Mannschaft 1500 Euro. Die Juniorsportler erhalten jeweils 750 Euro, die beiden Ehrenamtler jeweils 500 Euro und die Sonderpreisträger jeweils 300 Euro.
Mit Trikots stattete die Stiftung die Inklusions-Fußballmannschaft der Lebenshilfe Limburg Diez aus.
Max Stillger erläuterte eingangs die „großartige Entwicklung“ der 2017 gegründeten Stiftung, die inzwischen über einen Kapitalstock von 1,54 Millionen Euro verfügt und daraus im vergangenen Jahr Erträge in Höhe von knapp 130.000 Euro erwirtschaftet hat. „2025 haben Spenden in Höhe von 158.000 Euro akquiriert und fast 200.000 Euro verteilt“, berichtete Stillger. Aktuell betrage das Grundkapital 1,65 Millionen Euro; am Mittwoch habe er zum zehnten Mal privat 100.000 Euro eingezahlt. „Das ist der Baum, der viel schneller und größer gewachsen ist als gedacht, und der viel Obst für gute Zwecke in der Region abwirft“, erklärte der Finanzexperte. Daraus solle ein stolzer Mammutbaum werden. Bis 2030 werde der Stiftungsstock auf fünf Millionen Euro ansteigen.
Stillger wies auf die weiteren Aktivitäten der Stiftung – vom Börsenkurs an der PPC-Schule über die Betreuung von Flüchtlingen bis zum Benefizkonzert – und auf die Unterstützung von Menschen in Notsituationen hin. Vor Kurzem habe ein Behinderter aus Mensfelden 22.000 Euro für einen speziellen Rollstuhl erhalten.
„Wir werden weiter schnell und unbürokratisch helfen und jeden Cent ohne Abzug von Gebühren für gute Zwecke ausgeben“, versprach der Unternehmer, der die Kosten für den Verwaltungsapparat aus der eigenen Tasche bezahlt.
Stillger lobte seine Mitstreiter. Im Vorstand und Kuratorium seien zwölf Personen ehrenamtlich für die gute Sache tätig. Am Mittwochabend hob er die Vorstandsmitglieder Theo Speier und Simon Schneider sowie den Kuratoriumsvorsitzenden Martin Richard hervor; außerdem waren Anke Baumann, Ursula Hötterges, Klaus Merz und Maurice Rose dabei.
Außerdem dankte Stillger den „Blauen Funkern“ um Manfred Thomé, die wieder gute Gastgeber waren.
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